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Zughunde sind keine Erfindung der Neuzeit, keine neue Modeerscheinung, kein Hype aus Amerika
Der Ursprung der Zughunde reicht sehr weit zurück - vermutlich bis in das Jahr 500 v. Chr. In Europa wurden Zughunde jedoch erst im 16. Jahrhundert erwähnt. Bis in das 19. Jahrhundert waren Hundekarren DAS Beförderungsmittel und der Zughund galt als "Pferd des kleinen Mannes".
Heute sieht das natürlich ganz anders aus. Zughunde werden vermutlich gar nicht mehr als reine Arbeitstiere eingesetzt. Der heutige Zughundesport lässt eine alte Tradition wieder aufleben - unter dem Aspekt "Freude, Vergnügen und Verantwortung".
Erfüllt Ihr Hund die nachfolgenden Anforderungen, steht der Zughundausbildung nichts mehr im Weg. Ihr Hund muss:
- mindestens ca. 18 Monate alt sein,
- ca. 50 cm Widerristhöhe und
30 kg Körpergewicht haben, - gesund, HD-frei und fit sein,
- die wichtigsten Unterordnungs-
übungen beherrschen, - Stimmkomandos für den
Richtungswechsel kennen, - keine Angst vor Umweltreizen haben,
- freundlich gegenüber anderen Hunden
sein.
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Wie bei der Hundeerziehung gibt es auch bei der Ausbildung zum Zughund kein Schema, welches für jeden Hunde Gültigkeit hat. Wichtig ist, daß der Hund stets positive Erfahrungen bei den einzelnen Ausbildungsschritten macht. Denn nur so wird er später sicher, zuverlässig und freudig den Wagen ziehen WOLLEN - nicht müssen!
Der offene Kurs beginnt deshalb zunächst mit gemeinsamen Spaziergängen in einer Zughundgruppe. So kann sich der Neuling an die ungewohnten Geräusche, den Wagen und die Deichsel gewöhnen, sowie sich an den sicheren Zughunden orientieren.
Später erfolgt dann schrittweise die individuelle Gewöhnung an das Zuggeschirr, die Deichsel, den Wagen.
Bis Ihr Hund endlich eingespannt werden kann, ist es also ein recht langer Weg. Bitte lassen Sie sich nicht dazu verleiten Ihren Hund einfach "auf Verdacht" einen Wagen ziehen zu lassen. Gerade als unerfahrener Neuling können Fehler passieren, die dazu führen, daß der Hund sich nie wieder einspannen lässt.
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